Sparen Sie in 2012 noch bis zu 30% bei der Unfallversicherung für Frauen

Gerechte Versicherungsbeiträge zulasten von Frauen – noch 2012 handeln!

Der 21.12.2012 ist der Stichtag im Versicherungswesen. Eine gesetzliche Änderung führt dazu, dass sowohl für Rentenversicherungen als auch für Lebens- und Krankenversicherungen kein geschlechtlicher Unterschied mehr in der Beitragsfestsetzung zu finden ist. 

Zu einem Stichtag gehört natürlich auch das entsprechende Stichwort. Dieses lautet Unisex. Bis vor ein paar Jahren fand der Begriff Unisex nahezu ausschließlich beim Friseur seine Bedeutung. Der Preis für Haarschnitte und Frisuren unterscheidet sich nicht zwischen den Geschlechtern. Aber auch in der Bekleidungsindustrie machte sich der Begriff breit. Hier wurde speziell auf das klassische Rollenbild verzichtet. Plötzlich galt: Männer müssen nicht immer Hosen tragen und Frauen sind nicht gezwungen, stets einen Rock, beziehungsweise ein Kleid zu kaufen. Es wurde die Unisex-Jeans geboren, welche ihren Reiz bis heute nicht verloren hat. Das Unisex-Thema dominiert unzählige Alltags- und Konsumsituation und soll mittlerweile auch das Versicherungswesen bestimmen und für Gleichberechtigung sorgen. Einfach übersetzt bedeutet Unisex geschlechtsunabhängig. Damit soll bei einem Produkt oder einer Leistung auf die Differenzierung zwischen Mann und Frau verzichtet werden.

Zahlreiche Berichte sorgten in den letzten Monaten für Verwunderung. Der Grund für diese Berichterstattung sind die Unisex-Tarife, welche ab dem 21.Dezember 2012 verpflichtend sind. Der Europäische Gerichtshof hatte die Einführung der neuen Tarife gefordert. Die Richter stuften die Trennung zwischen Männer und Frauen in der Tarif-Festlegung als diskriminierend ein.  

Aus diesem Grund müssen wir uns ab dem 21.12.2012 mit einer geschlechtsunabhängigen Beitragskalkulation auseinandersetzen. Diese Tarifänderung gilt nicht nur für die Kranken-, Renten- und Lebensversicherung, auch die Unfallversicherungsverträge sind betroffen.

 

All diese Versicherungsformen bewerten das Geschlecht bis dato noch als Risikopotenzial. Da sich diese Auswertung auf die Beitragsfestlegung für Männer und Frauen unterschiedlich auswirkt, soll künftig auf den geschlechtsunabhängigen Tarif zurückgegriffen werden. Auf diese Weise sollen die Vor- und Nachteile für beide Geschlechter abgeschafft werden.

Um einen einheitlichen Versicherungstarif zu schaffen, werden Beiträge steigen. Wir sollten uns mittlerweile daran gewöhnt haben, dass pünktlich zu Neujahr, mehr zu zahlen ist. Ganz gleich, ob Beförderungstarife für öffentliche Verkehrsmittel, die Tabaksteuer oder eben Versicherungsbeiträge. Das Anpassen der Versicherungsbeiträge im Unisex-Format bedeutet letztendlich höhere Tarife. 

Besonders Frauen dürfte es mit Wehmut erfüllen, wenn sie erfahren, dass die Beitragszahlung einer Unfallversicherung ab dem 21.Dezember 2012 um bis zu 50 Prozent erhöht wird. Aber auch die Risikolebensversicherung wird teurer. Im Schnitt müssen Frauen für diese Leistung im nächsten Jahr mit einer Beitragserhöhung um bis zu 30 Prozent rechnen. 

Wie wichtig jedoch die Unfallversicherung ist, fällt spätestens bei der nächsten Fahrt in den Urlaub auf. Kommt es im Ausland zu einem Unfall, ist die kompetente Hilfe der Versicherung erforderlich. Ein adäquates Versicherungspaket in dieser Form ermöglicht im Urlaub bestmögliche Unterstützung und Versorgung des Unfallopfers. Um diese Leistungen in Anspruch nehmen zu können, muss das Unfallopfer selbst oder eine involvierte Person lediglich die entsprechende Service-Nummer des Versicherers anrufen . Dieses gesamte Servicepaket wird nun zum neuen Jahr deutlich teurer.

Alles in allem kann Frauen nur geraten sein, so möglich, noch dieses Jahr eine der genannten Versicherungen abzuschließen, so es Ihnen von Nützen ist. Ab dem Jahr 2013 ist mit massiven Preissteigerungen zu rechnen. Mehrausgaben, auf die man verzichten kann, schließt man noch im Jahr 2012 eine Versicherung ab.

 

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